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Feuerwehr Altenhof
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Wir waren im Landesjugendfeuerwehrlager 2009

Mit dabei waren: Julian Klemp, Kevin Stapel, Philipp Heinze, Maik Jahns, Philipp Saft, Tobias Normann, Anja Malkus, Tobias Läuschner, Alexander Jenning, Marco Poppe

Samstag 22.08.09

Eisenhüttenstadt wir kommen!

Wir starteten in die Erlebniswoche in Eisenhüttenstadt am frühen Sonnabendmorgen. Dem ein oder anderen war anzusehen dass 8:00 Uhr gar nicht seine Zeit ist. Doch nur wer früh startet hat die Wahl wo das Zelt aufgebaut wird. Nach einer zweistündigen Landpartie durch Brandenburg erreichten wird die Inselhalle in Eisenhüttenstadt, um dort auch gleich unser Lager aufzuschlagen. Schnell waren alle Plätze im Zelt verteilt, die letzte freie Steckdose am Verteiler besetzt, denn was ist Zelten ohne Strom. Es konnte losgehen. Nach und nach füllte sich der Zeltplatz und wir erkundeten das Areal. Dank des Stadtfestes in Eisenhüttenstadt hatten wir am Abend sogleich den ersten Programmpunkt - Wir gehen zum Stadtfest! Hier besuchten wird das Spiegelkabinett. Betreuer gegen Jugend. Was für den Nachwuchs kein Problem und eher langweilig war, stellte sich für Alex und Maik als Herausforderung dar. Auch ein Besuch des Autoskooters musste sein! Noch schnell das Bühnenprogramm betrachtet, den Bungeejumper beobachtet und dann war es auch schon Zeit zurückzukehren, die erste Nachtruhe stand vor der Tür.


Sonntag 23.08.09

Eine Bootsfahrt die ist lustig und manchmal auch echt lang!

Am Sonntag stand für uns die Bootstour auf dem Programm. Da aber erst der ökumenische Gottesdienst auf dem Programm stand mussten wir warten bis dieser beendet war. Doch nutzten wir die Zeit sinnvoll und bereiteten uns auf die Bootstour vor. Sonnencreme auftragen, lieber dicker als zu dünn, Taschen durchsuchen ob Mama beim ein oder anderen wirklich kein helles T-Shirt eingepackt hat und Getränke verpacken. Dann ging es mit dem Bus nach Ratzdorf. Dort warteten dann die Schlauchboote darauf von uns in Richtung Eisenhüttenstadt bewegt zu werden. Unsere Jugendfeuerwehr wurde auf zwei Schlauchboote zu je 5 Personen aufgeteilt. Der erste Kilometer war recht kompliziert da sich das Boot oft mehr drehte als sich vorwärts zu bewegen. Als wir den Dreh raus hatten ging es auch zügig Strom abwärts. Die Boote "Altenhof I" und "Altenhof II" wie wir sie getauft hatten, waren immer an der Spitze dabei! Abgerundet wurde die Tour von ein paar Motorbooten die uns mit Wellen versorgten und recht anstrengender Hitze. Zwischendurch fand am Oderufer dann unsere Mittagspause statt. Hier wurden wir mit Schnitzelbrötchen und Bananen mit neuer Energie versorgt. Dann ging es weiter bis zum Abzweig des Oder-Spree-Kanals. Hier mussten wir richtig arbeiten um aus der Strömung der Oder ins ruhige Wasser des Kanals zu kommen. Es war Mittagszeit, es war heiß und keine Strömung die uns half vorwärts zu kommen. Es kam uns vor als wenn wir standen und die Strecke bis zur Schleuse schien endlos zu werden! Auf dem Weg zur Schleuse betrachteten wir in der Werft die Eisbrecher des WSA Eberswalde, welche dort wohl zur Inspektion waren. Bei der Fahrt in die Schleuse staunten viele über die 12m hohen Wände der Schachtschleuse in welche wir unten einfuhren. Das Geräusch des einlaufenden Wassers hatte in einem unserer Boote andere Bedürfnisse geweckt. Nach der Schleusung musste ein Notstop eingelegt werden um kein Unglück zu erleben. Mit letzter Kraft ging es dann zurück zum Zeltlager. "Altenhof II" und "Altenhof I" waren ungeschlagen als erste angekommen. Nach dieser Tour waren wir erschöpft und andere Jugendfeuerwehren krebsrot. Doch das konnte uns nicht davon abhalten noch einmal die Schwimmhalle zu besuchen. Am Abend folgten dann erste zaghafte Versuche der deutsch- polnischen Verständigung - mehr hierzu später.


Montag 24.8.2009

Besuch der LSTE und ein kleiner "Stadtrundgang"

Heute waren die nächsten Gruppen mit der Bootstour am Start. Wir lächelten nur und wünschten ihnen viel Spaß, es war noch heißer und wir wussten was sie erwarten würde. Wir machten uns unterdessen auf den Weg zur Landesfeuerwehrschule (LSTE). Hier bekamen wir eine ausführliche Führung durch den Wohnbereich, die Schulungsräume mit hochmoderner Ausstattung, den Freizeitbereich, dem Außenbereich mit einem Stück Autobahn für Ausbildungszwecke und natürlich dem Technikbereich. Nach dem Besuch der 1. Fahrzeughalle ging es weiter zur Baustelle des neuen Übungshauses und der Atemschutzübungsstrecke. Hierbei konnte unserer Leiter Radi zu allem sehr viele Sachen erzählen und berichten. Weiter ging es dann zur 2. Fahrzeughalle mit den Spezialfahrzeugen und Spezialausrüstung. Beim ein oder anderen aus unserer Gruppe war nicht zu übersehen, dass er schwer beeindruckt war. Vielleicht war es ja wieder etwas Motivation später selber einmal einen Lehrgang dort besuchen zu wollen.
Nach dem Mittagessen und einer kleinen Mittagspause ging es am Nachmittag dann zur Stadtrally. Hier lautete unser Motto nur "Keine Zeit zu verlieren". Mit schnellem Tempo marschierten wir von Station zu Station, wir wollten schließlich nicht spazieren gehen sondern gewinnen! Mit allen uns nur möglichen Quellen versuchten wir alle Fragen zu lösen. Mit ein bisschen raten waren die Lösungen schnell gefunden und wir konnten in einer richtig schnellen Zeit die Stadtrally beenden. An dieser Stelle kann wohl schon gesagt werden: WIR HABEN AUCH GEWONNEN!
Nun hatten wir uns eine Erholung verdient und was lag da näher als ein Besuch im Freizeitbad. Komplettiert wurde der Abend mit der Vorstellung aller Jugendfeuerwehren. Dort wurden viele interessante Sachen dargeboten doch sind wir der Meinung dass wir mit unserem Jugendfeuerwehrsong einfach nicht zu überbieten waren. Da sich die Vorstellung von 34 Jugendfeuerwehren etwas in die Länge zog, kam dann auch kurz nach 22 Uhr die Polizei und informierte uns über die "Intoleranz" einiger Anwohner. Ach ja, das polnisch- deutsche Verhältnis zwischen unseren Jungs und den polnischen Mädels intensivierte sich. Erste Wörterbücher machten die Runde und auch tauschte man sich zu den eventuell anfallenden Roominggebühren aus.


Dienstag 25.8.2009

Stahl - Feuer - Wasser - Kino

Wie jeder Morgen begann auch dieser Morgen mit dem Wecken um 7 Uhr, nur hatte so manch einer erste Anzeichen von zu wenig Schlaf unter den Augen. Nach dem Frühstück stand heute eine Besichtigung des EKO - Stahlwerkes sowie der Werksfeuerwehr auf dem Programm. Den Start machten wir bei der Feuerwehr. Unsere Führung begann in der Werkseigenen Leitstelle von wo aus quasi alles und "jeder" kontrolliert werden kann. Auch wurde uns hier erklärt dass das Stahlwerk eine eigene "kleine Stadt" ist und auch wie eine Werkfeuerwehr organisiert ist. So übernimmt die Werkfeuerwehr die Wartung der Feuerlöscher und Brandmeldeanlagen, unterhält eine eigene Schlauchwäsche und eine eigene Atemschutzwerkstadt. Viel interessanter war natürlich die Besichtigung der Fahrzeuge, insbesondere der ULF's (Universallöschfahrzeug). Hier konnte die zahlreiche Sonderbeladung und Sonderausstattungen viele begeistern, denn wo findet man schon eine 120 bar Hochdruckpumpe und das gleich zwei Mal, oder eine eingebaute Pulverlöschanlage. Nach der Besichtigung nahezu aller Räume in der Wache ging es dann weiter zur Werksbesichtigung. Aufgrund von Wartungsarbeiten sollten wir aber nicht viel sehen, da viele Anlagen abgeschaltet waren. Trotzdem war es interessant den großen Hochofen zu sehen und das abgeschaltete Warmwalzwerk. Nach einem Rundgang durch das Walzwerk und einer Werksrundfahrt ging es dann wieder zurück ins Lager, schnell essen und dann weiter zum Feuerwehrmuseum.
Im Feuerwehrmuseum erlebten wir eine Zeitreise durch die Entwicklung der Feuerwehrtechnik und des Feuerwehrwesens. Besonders beliebt war das "Spielmobil" ein KLF B1000 bei dem Blaulicht und Martinshorn funktionsfähig waren. Einige sahen nicht viel mehr als dieses Fahrzeug. Gerade unsere Jüngeren waren erstaunt darüber wie früher die Feuerwehr ausgerüstet war und wie schwer die Arbeit mit dieser Technik gewesen sein muss.
Abgerundet wurde der Nachmittag wieder mit einem Besuch im Freizeitbad. Diesmal trafen wir dort auf die polnische Gruppe was zur sichtbaren Begeisterung unserer Jungs beitrug. Den Abschluss fand der Abend mit einem Kinoabend und einer Altenhofer Jugendfeuerwehr welche zum Erstaunen der Betreuer um 22 Uhr ins Bett wollte.


Mittwoch 26.08.09

Hmmm Himbeerbrause!

Wie auch schon an den letzten Tagen machten wir auch heute einen kleinen Ausflug. Dieses Mal in die Klosterbrauerei Neuzelle. Hier ging es zuerst zur Verkostung. Da die überwiegende Mehrheit der Besucher minderjährig war gab es dann auch nur Himbeerbrause. Lange Gesichter musterten das rote Getränk anfangs. Doch scheinbar sind alle auf den Geschmack gekommen und haben es dann Flaschenweise mit ins Zeltlager mitgenommen. Nach der Verkostung folgte aber noch eine Besichtigung der Brauerei. Hier wurde uns gezeigt wie umfangreich doch der Prozess des Bierbrauens ist. Bei der Besichtigung des Lagers und der Abfüllhalle hat so mancher Betreuer funkelnde Augen bekommen. Nach der Rückkehr ins Zeltlager ging auch dann gleich eine Flasche im Zelt kaputt was unserer Ameisenplage nicht zuträglich war.
Für den Nachmittag stand die Lagerolympiade auf dem Programm. Hier wurden wir aus Personalmangel mit Zeuthen zusammengewürfelt um teilnehmen zu können. Hier konnten wir uns in Disziplinen wie dem Schwammspiel (nasse Schwämme über eine Wand werfen und die eigene Mannschaft muss die Schwämme fangen und damit einen Eimer füllen), dem Gedichte verfassen aus vorgegebenen Wörtern und dem herum schubsen von Luftballons beweisen.
Zum Abschluss des Tages traten Tobi und Philipp H. zum Miss- und Misterwahl an. Sie wollten sich gegen insgesamt 9 Konkurrenten durchsetzen. Ohne Probleme traten sie in typischer Mädchenkleidung auf, tanzten Limbo, einen an den Po gebundenen Bleistift in eine Flasche manövrieren und einen Apfel mit einem Messer schälen welches extrem stumpf war. Philipp meistert seine Aufgaben super und wurde Zweiter. Übertroffen wurde er nur durch Tobi der den Mistertitel nach Altenhof holte. Nur das Foto mit der Miss wollte er nur mit viel Überredungskunst über sich ergehen lassen.


Donnerstag 27.08.09

Sport? Bewegung? Nee, oder?

Es sollte nicht sein, aber auch wir mussten sportlich tätig werden! Beim Human Table Soccer waren wir dann auch mittendrin statt nur dabei. Gefesselt an das Gerät waren unsere beiden Mannschaften dazu verpflichtet im Team zu arbeiten. Dies gelang uns wunderbar und wir gewannen das erste Spiel gleich 33:3. Trotz eines sehr harten letzten Spieles, welches zu blauen Flecken führte, konnte wir Platz drei und vier erreichen. Dem folgten dann noch ein kleiner Hindernislauf und Ambrustschießen.
Für den Abend war dann eine Nachtwanderung angesetzt, welche aber kurz vor dem Start wegen ungünstiger Einwirkung aus dem näheren städtischen Umfeld abgebrochen werden mussten.


Freitag 28.08.09

Warm wars die ganze Woche - heute wird's heiß

Es ist quasi der letzte volle Tag im Landesjugendfeuerwehrlager 2009. Auch deshalb sollte dieser Tag noch einmal etwas Besonderes werden. Um den Tag auch optimal zu nutzen starteten wir bereit um 8 Uhr zur Besichtigung des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde. Zur Einstimmung gab es eine kleine Präsentation über das Werk. Anschließend ging es natürlich gleich erst einmal zur Werkfeuerwehr. Hier besichtigten wir zuerst die Leitstelle und darauf folgend die Wache. Daran anschließend folgte die Besichtigung des Maschinenhauses und des Kesselhauses, wobei alle feststellten gegen die Wärme hier, ist die Hitze draußen schon kalt.
Am Nachmittag fand der Aktionstag mit Workshops statt. Unsere Jungs wurden umgehend zum Aidsworkshop geleitet auch hier nochmal sicher zu stellen, dass sie sich rechtzeitig mit dem Thema auseinandersetzen. Viel interessanter war natürlich die Hüpfburg, welche selbst die großen zu kleinen Jungen werden ließ. Abgerundet wurde dies durch den Kampf mit den Megahandschuhen.
Am letzten Abend fand dann die Abschiedsdisco mit der Showband Sowieso statt. Leider sorgte ein Platzregen mit anschließendem Stromausfall für ein frühes Ende der Show. Aber das war auch nicht schlimm der alle haben etwas geschwächelt und sind vor dem Ende schlafen gegangen.


Samstag 29.08.09

Alles hat ein Ende auch die Jugendlagerzeit

Das letzte Mal um 7 Uhr aufstehen im Jugendlager. Jetzt hieß es Frühstücken, Zelt abbauen, alles einladen. Vor der Abreise fand noch die Verabschiedung und Siegerehrung für die Wettkämpfe statt. Nun war es auch für unsere Jungs an der Zeit ihren polnischen Bekanntschaften Auf Wiedersehen zu sagen, was mitunter bestimmt nicht leicht fiel.



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